Ökumenisches Pilgerprojekt



Ökumene geht!

Ökumenischer Pilgerweg von Aachen nach Vaals am 6. März 2010

„Damit Ihr Hoffnung habt“ lautet der Titel des Zweiten Ökumenischen Kirchentages (ÖKT) im Mai 2010. Im Vorfeld dieses Großereignisses startete am Samstag, 6. März, um 10 Uhr ein ökumenischer Pilgerweg von Aachen nach Vaals. Er stand im Zeichen des gemeinsamen Einsatzes für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

 



Der Kirchentag hatte bundesweit Pilgerprojekte ausgeschrieben und auf einer zentralen, eigens hierfür eingerichteten Internetplattform (www.pilger-portal.de) gesammelt. Auf Initiative von Christa Nickels bildete sich in Aachen eine Arbeitsgemeinschaft, die ein ökumenisches Pilgerprojekt in der Region organisieren wollte. Schnell standen die Strecke und die Stationen fest. Ausgehend von der Citykirche in Aachen über St. Jakob, den Biohof Veith vorbei am Westwall bis zur evangelischen Kirche in Vaals. Präses Nikolaus Schneider (Evangelische Kirche im Rheinland) reiste aus Düsseldorf an, um die Pilger zu ermutigen, die Ökumene in der Region zu pflegen und auszubauen. Er bestärkte die Anwesenden christliche Ziele gemeinsam zu verfolgen um der Stimme noch mehr Gewicht und Gehör zu verschaffen.




Den Pilgersegen gab Weihbischof Dr. Johannes Bündgens (Bistum Aachen). Den gesamten Pilgerweg begleitet hat Bischof Evmenios (Orthodoxe Kirche).




An jeder Station wurden Lieder gesungen, die von dem Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Hoengen-Broichweiden begleitet wurden.




An den Stationen wurden Impulse zu den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung von engagierten Christen aus der Region gegeben. In St. Jakob sprach Heinz Liedgens (Caritasverband im Bistum Aachen) zum Thema Gerechtigkeit. Am Biohof Veith hat Wolf von Fabeck (Solarenergie Förderverein Deutschland e. V.) über seine Gedanken zum Thema Bewahrung der Schöpfung gesprochen. Am Westwall gaben Mitglieder der Gruppe Pax Christi einen Impuls zum Thema Frieden. In der evangelischen Kirche in Vaals klang der Pilgerweg aus und die Pilger wurden von Mitgliedern der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) gesegnet.



Trotz nicht gerade optimaler Wetterbedingungen – in der Nacht zuvor gab es Neuschnee, die Straßen waren glatt und der Wetterdienst hatte eine Unwetterwarnung ausgegeben – gingen etwa 120 Pilger den Weg mit. Unser Zeichen wurde wahrgenommen und einige Passanten hielten an und erkundigten sich, über den Anlass des Pilgerweges.



Spätestens zum Ökumenischen Kirchentag in München werden sich einige der Pilger wiedertreffen. Insbesondere für die Jugendlichen der Region gibt es ein ökumenisches Gemeinschaftsquartier, bei dem es Möglichkeiten der Begegnung und des Gesprächs bereits morgens beim Frühstücken oder abends nach der Rückkehr von den Veranstaltungen gibt.



login impressum Letzte Änderung am: 14.03.2010 16:37     Verantwortlich: schmeitz drucken