Deutscher Evangelischer Kirchentag

Bildquelle: www.kirchentag.de

Alle zwei Jahre findet der Deutsche Evangelische Kirchentag statt - der nächste vom 1. bis zum 5. Juni 2011 in Dresden.

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Eine spannende Erfahrung, denn Gesellschaften, Glauben und deren Beziehung zueinander sind überall anders. Das klingt banal, aber im eigenen Erleben wird das begreifbar.

In Schlagworten gesagt, ist der Kirchentag Resonanzboden und Kontrastgesellschaft. Resonanzboden ist er für die Fragen unserer Zeit als Ort, an dem frei geredet und gestritten werden kann. An welchem anderen Ort kommen Menschen so unterschiedlicher Herkunft und politischer Überzeugung zusammen, um offen füreinander nachzudenken?

Kontrastgesellschaft ist der Kirchentag, weil sich an fünf Tagen Menschen in anderer Form begegnen - in Fest und Debatte. Ganz anders als oft zuhause, in der Gemeinde. Mitwirkung, Beteiligung und Solidarisierung zählen: Es entsteht eine Alternative zu einer Gesellschaft (und Gemeinde), in der sich das Recht des Stärkeren und Expertenherrschaft scheinbar durchsetzen.

Sich einmischen

Zum Kirchentag fahren Menschen, die bereit sind, sich einzumischen. Über 200 Menschen verschiedenen Alters aus dem Kirchenkreis bringt ein Kirchentag und die Vorbereitung darauf regelmäßig miteinander in Kontakt. Regelmäßige Gottesdienstbesucher(innen) und Menschen, die eigentlich schon nichts mehr von “der Kirche” erwarten. Arbeitslose und Gutverdienende, alleinerziehende Mütter und Familien, Jugendliche und Senioren sind gemeinsam auf dem  Weg.