Konfirmandenunterricht und Konfirmation

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Die Konfirmation bekräftigt die Annahme durch Gott. Schon in der Taufe ist die Annahme des Menschen durch Gott zugesprochen; mit der Konfirmation bekräftigt die Gemeinde diese Annahme. Am Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenleben findet üblicherweise die Konfirmation statt. Zwar gibt es für sie keinen biblischen Auftrag, auch ist sie kein Sakrament, aber sie gehört zum protestantischen Selbstverständnis. Die Jugendlichen erhalten seelsorgliches Geleit, Fürbitte und Segen. Ihr persönlicher Konfirmationsspruch unterstreicht dies. 

Lebendiges Lernen in der Gruppe

Die Konfirmandenarbeit bereitet die Jugendlichen auf die Konfirmation vor. Sie werden in ihr mit den zentralen Aussagen des christlichen Glaubens und mit dem Leben der Gemeinde vertraut gemacht. Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen durch gemeinsames Arbeiten in der Gruppe, Besuche oder Praktika, Freizeiten und seelsorgliche Begleitung, Kirche in ihrer ganzen Vielfalt zu erfahren und zu verstehen. Neben wöchentlichen Treffen werden in vielen Gemeinden andere Formen der Konfirmandenarbeit wie 14-tägiger Unterricht, Kursunterricht, Wochenendfreizeiten oder Blockunterricht praktiziert. Oft wirken Ehrenamtliche, jugendliche Mitarbeitende und Eltern am Unterricht mit. 

Text: Ekir.de

Studie bestätigt positive Erfahrungen

Foto: Bachmeier

Mehr als 90 Prozent aller evangelischen Jugendlichen eines Jahrgangs werden in Deutschland konfirmiert. Das geht aus einer Studie hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Mehr als die Hälfte der Konfirmanden meldeten sich aus eigenem Antrieb für den Kurs an, ergibt sich aus der Erhebung. Bei knapp 40 Prozent war die Familie der Motor, bei acht Prozent Freunde und Bekannte. Zwei Drittel waren mit der Konfirmandenarbeit zufrieden, insbesondere mit Angeboten für gemeinsame Freizeiten, der Gruppengemeinschaft und den haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Für die Untersuchung wurden 11.000 Konfirmanden, 1.500 Pfarrer und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie 5.700 Konfirmanden-Eltern befragt.

Rund um den Konfirmandenunterricht

In welchem Alter gehen Jugendliche zum Konfirmandenunterricht?

In der Regel werden Jugendliche zum Konfirmandenunterricht eingeladen, wenn sie 12 Jahre alt geworden sind. In jeder Gemeinde ist der Konfirmandenunterricht aber etwas unterschiedlich organisiert.

Wie kann ich mich anmelden?

Über die Termine zur Anmeldung zur Konfirmandenarbeit informieren die Pfarrerin und der Pfarrer oder das evangelische Pfarramt. Wer für Sie zuständig ist, erfahren Sie hier. 

Und wenn ich noch nicht getauft bin?

Dann findet die Taufe im Rahmen des Konfirmandenunterrichtes oder im Konfirmationsgottesdienst statt.

Wo finde ich einen Konfirmationsspruch?

Zum Beispiel unter auf der Seite www.konfiweb.de. Dort und zum Beispiel hier auf ekir.de findet man auch weitere Infos rund um Konfirmandenunterricht und Konfirmation.  


Beauftragte für Konfirmandenarbeit

Die Kreissynode hat Synodalbeauftragte für Konfirmandenarbeit gewählt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Weiterführende Hinweise

Mehr Informationen zur Konfirmation finden Sie in den Seiten der Evangelischen Kirche im Rheinland.
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