"Von Gott angenommen, nehmen wir einander an"

Dieses Leitbild sowie eine dazugehörige Konzeption hat die Evangelische Kirchengemeinde Roggendorf im Jahr 2008 beschlossen.
Es hat viel mit der gegenwärtigen Gestalt und Arbeit der Gemeinde zu tun, aber auch mit ihrer Geschichte.
Der Ursprung der evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf reicht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts.
Wachsende Gemeinde in der Diaspora

- Die Kirchen in Roggendorf

- und Blankenheim

- und das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Mechernich-Nord.
Durch den Abbau von Erzlagern siedelten sich in der Gegend um Roggendorf, Mechernich und Strempt erste evangelische Familien an, deren Väter in den Erzgruben arbeiteten. 1867 wurde die evangelische Gemeinde selbständig und baute ihre Kirche in Roggendorf. Die wenigen Evangelischen in Blankenheim und Umgebung wurden bis zum Zweiten Weltkrieg von Roggendorf mit betreut.
Die Gemeinde wuchs beständig – nach dem Krieg durch viele Protestanten aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien; mit Beginn der Bundeswehr fanden evangelische Soldaten mit ihren Familien Heimat in der Voreifel. So wurde 1955/56 die evangelische Kirche in Blankenheim mit Gemeindesaal gebaut und zwischen 1988 und 1992 erweitert und modernisiert.
Die flächenmäßig sehr große Kirchengemeinde ist unterteilt in die Pfarrbezirke Mechernich und Blankenheim/Nettersheim/Dahlem. Der Strom von Neuzugezogenen in die Gemeinde hielt weiter an, so dass die Gemeinde 1986 das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Mechernich-Nord baute.
Die mehr als 5.400 Gemeindeglieder leben in der südlichsten Gemeinde des Kirchenkreises in der Diaspora. Das heißt, der Anteil evangelischer Bürger und Bürgerinnen beträgt „nur“ 11 Prozent (Kommune Mechernich) bzw 8,6 Prozent (Kommunen Blankenheim, Nettersheim und Dahlem) an der Gesamtbevölkerung.
Acht Leitsätze für das Gemeindeleben
Unser Gemeindeleben wird geprägt durch 8 Leitsätze:
- Wir stärken die Gemeinschaft und sie stärkt uns
- Wir nehmen uns an mit unseren Schwächen und Stärken
- Wir fördern eine Kultur des Miteinander und Füreinander
- Wir schaffen eine einladende und offene Atmosphäre
- Wir halten unsere Traditionen und Werte lebendig
- Wir setzen uns ein für unsere Umwelt und für Gerechtigkeit in der „Einen Welt“
- Wir schaffen „Räume“, in denen unsere Gemeindearbeit gut gelingen kann
- Wir bringen UNS ins Gespräch




