ESG: evangelisch • studentisch • gemeinsam

E wie evangelisch

Kommen kann jeder zur ESG. Ein afrikanischer Student, der zur baptistischen Gemeinschaft in Zaire gehört. Eine Chinesin, die völlig religionslos aufgewachsen ist. Ein Atheist, entwicklungspolitisch engagiert, der die Kirche einfach nur in Kauf nimmt. Die Studentin mit der frommen katholischen Großmutter, die sich wundert, dass Evangelische auch Christen sind. Evangelisch, das ist in der ESG ökumenische Offenheit und Akzeptanz für alle.

S wie studentisch

Studenten sind anders als andere Kirchenmitglieder. Meist wohnen sie in ihrer Gemeinde nur mit dem Zweitwohnsitz. Sie zahlen keine Kirchensteuern. Oft bleiben sie nur zwei bis drei Jahre an einem Ort. Sie befinden sich in einer Lebensphase der Umgestaltung. All das prägt die ESG. Selbst der Gemeinderat, das studentische Leitungsgremium, erneuert sich ständig und ist oft nach drei Jahren schon völlig ausgetauscht. In die ESG bringt jeder mit, was ihn oder sie bewegt: Lust am Theaterspielen, Freude am orientalischen Tanz und afrikanischer Kultur, Geldsorgen, Sehnsucht nach Spiritualität, Stipendienwünsche, aktuelle Lebensfragen, Studienschwierigkeiten, die unglückliche oder glückliche Liebe, Suche nach Freunden, der Wunsch, mehr Person und weniger Funktion sein zu wollen.

G wie gemeinsam

Die Menschen, die zur ESG kommen, sind sehr unterschiedlich. So ist sie immer Werkstatt, manchmal auch Baustelle. An der einen Stelle wird abgebrochen, an der anderen aufgebaut. Dazwischen finden sich Menschen, die etwas miteinander anfangen und erleben: Solidarität, Austausch, Menschsein dürfen. Lust, gemeinsam ein Projekt in Angriff zu nehmen oder Lebensfragen zu lösen. Glauben gemeinsam zu buchstabieren, ohne die Fragezeichen auszulassen. Gemeinde eben!