14.01.2019

Christusgemeinde verabschiedet Pfarrerin Elisabeth Peltner in den Ruhestand

Festgottesdienst und Verabschiedung am Sonntag, 17. Februar, um 15 Uhr in der Martin-Luther-Kirche

Pfarrerin Elisabeth Peltner
Pfarrerin Elisabeth Peltner

Die Evangelische Christusgemeinde Alsdorf-Würselen-Hoengen-Broichweiden verabschiedet  Pfarrerin Elisabeth Peltner am Sonntag, 17. Februar 2019, um 15 Uhr in den wohlverdienten Ruhestand. Gut neun Jahre lang prägte sie das Gemeindeleben, vor allem im Bezirk Alsdorf, aber auch in Würselen mit regelmäßigen Veranstaltungen. Alle Gemeindemitglieder sind zu diesem Festgottesdienst mit anschließendem Beisammensein in der Alsdorfer Martin-Luther-Kirche herzlich eingeladen.

Die Alsdorfer Mitglieder des Bevollmächtigtenausschusses nehmen mit diesem offenen Brief im aktuellen Gemeindebrief Abschied von Pfarrerin Peltner:

Liebe Frau Peltner,

Sie kamen in unsere Gemeinde in Zeiten der Krise und des Umbruchs. In Ihrer Antrittspredigt am 29. November 2009 in der Martin-Luther-Kirche erzählten Sie ein Gleichnis ganz aus jüdischer Perspektive und ließen uns teilhaben an der Welt, in der Jesus groß geworden ist. Davon waren wir beeindruckt. Froh waren wir, dass Sie sich für uns entschieden hatten.

Mit 56 Jahren waren Sie bereit, sich neuen Aufgaben zu stellen, wozu auch die Gehörlosengemeinde gehörte, sowie das Erlernen der Gebärdensprache. Sie hofften damals, dass die Zeit in unserer Gemeinde „spannend und aufregend“ werden würde. Und das wurde sie auch.Sie wollten etwas bewegen, letztendlich mussten Sie es: Der Verlust der Alsdorfer Predigtstätten war für alle Gemeindemitglieder äußerst schmerzhaft. Auch die Fusion zur Christusgemeinde war turbulent.
Mit Engagement gingen Sie an all die vielen Aufgaben der Gemeinde heran, nie fehlte es an Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit. Sehr viele Menschen wurden von Ihnen besucht, begleitet, getröstet. Für Sie war es selbstverständlich, auch über Stunden am Bett der Sterbenden zu sitzen. Durch Ihre herzliche Art, war es den Menschen auch möglich, an Ihrer Haustür zu klingeln. Immer hatten Sie Zeit für die Nöte der Menschen.

Wir erlebten bei und mit Ihnen Gottesdienste, die in Erinnerung blieben. Liturgisch gingen Sie oft eigene Wege. In Ihren Gottesdiensten zeigte sich Ihr Gespür für die aktuellen Nöte der Gottesdienstbesucher und Sie vermochten es, Ihre Predigt und die Wahl Ihrer Lieder entsprechend anzupassen.
Es mag mit Ihrem Studium in Jerusalem zusammenhängen, mit ihrem großen Wissen um die hebräische Sprache und die Besonderheiten des Alten Testamentes - jedenfalls mischten Sie sich ein, wenn es darum ging, jüdische Spuren Alsdorfs vor dem Vergessen zu bewahren.

Wir danken Ihnen für die erfüllte Zeit
Ihre Alsdorfer Presbyterinnen und Presbyter

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Losung für den 21.03.2019:
Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Psalm 146,8
Wir sind, Brüder und Schwestern, euretwegen getröstet worden in aller unsrer Not und Bedrängnis durch euren Glauben; denn jetzt leben wir auf, wenn ihr fest steht in dem Herrn.
1.Thessalonicher 3,7-8