Teile der evangelischen Kirche in Schleiden sind verhüllt, rund um das Gebäude wurde ein Gerüst aufgestellt. Nach einer Unterbrechung wegen eines Wechsels des Architekturbüros wird die Sanierung des Gotteshauses fortgesetzt. „Wir hoffen, dass die Arbeiten im nächsten Jahr abgeschlossen werden können“, sagt Christoph Ude, Pfarrer der evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal. Zusammen mit den Sanierungen der ebenfalls flutgeschädigten Kirche und des Pfarrhauses in Gemünd fallen laut Ude Kosten im unteren vierstelligen Millionenbereich an, die von der Wiederaufbauhilfe übernommen werden.
Mit der Beseitigung der Flutschäden in der Schleidener Kirche war im Herbst 2023 begonnen worden. Zuerst waren die Bodenfliesen entfernt, das Fundament war abgedichtet und eine neue Drainage verlegt worden. Dafür waren die Sitzbänke abgebaut und nach Vogelsang gebracht worden. Die sollen nach dem Abschluss der Arbeiten zum Teil wieder aufgestellt werden.
Auch die Elektrik muss erneuert werden
"Wir wollen die Kirche wieder so aufbauen, wie sie vorher gewesen ist“, erklärt Ude. Bei den alten Bodenfliesen müsse man sehen, inwieweit sie weiterverwendet werden können. Für Verzögerungen bei den Arbeiten sorgte dann ein Wechsel des Architekturbüros. „Das neue Büro musste sich erst einarbeiten und hat dann Maßnahmen vorgeschlagen“, erzählt der Pfarrer.
Kirche und Sakristei ähneln zurzeit einem Rohbau. Der Wandputz wurde bis unter die Fenster abgeschlagen. Auch die Elektrik in dem Gotteshaus muss erneuert werden. Die neu verlegten Leitungen sind an vielen Stellen zu sehen.



