Baesweiler Frauenhilfe feiert 100-jähriges Bestehen

Festgottesdienst am Sonntag, 30. November - Anschließend Emfang und Feier

Die Kirchengemeinde Baesweiler-Setterich-Siersdorf lädt herzlich ein, das 100-jährige Bestehen der Baesweiler Frauenhilfe zu feiern. Der Festgottesdienst findet am 1. Advent, 30. November, um 15 Uhr in der Baesweiler Friedenskirche statt. Im Gottesdienst werden wir viel singen und gemeinsam nachdenken über tatkräftige Nächstenliebe.
Anschließend feiern wir das 100-jährige Bestehen und die Leistungen der Frauenhilfe für die Gesellschaft und das Gemeindeleben.

Gemeindeschwester gründete in Baesweiler die Frauenhilfe

Zur Geschichte der Baesweiler Frauenhilfe schreibt Hannelore Holtermann: Nach dem Ersten Weltkrieg zogen viele evangelische Bergleute nach Baesweiler, die in der kleinen katholischen Gemeinde isoliert lebten. Einige evangelische Frauen trafen sich privat, um für die Ärmsten ihrer Gemeinde zu nähen und zu stricken und bei Krankheit oder im Wochenbett zu helfen. Da es noch keine evangelische Kirche gab, stellte Familie Kamphausen ihr Ladenlokal in der Kirchstraße (heute Optik und Akustik Kaulard) für Gebetsstunden und Andachten zur Verfügung. 

1925 bekam Baesweiler eine evangelische Gemeindeschwester. Sie gründete die Evangelische Frauenhilfe. Zu den Frauen der ersten Stunde zählten Lina Brandt, Elisabeth Fichte, Maria Heß, Elisabeth Müller, Luise Müller, die Großmutter von Carla Schmitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele evangelische Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach Baesweiler. Die Zahl der evangelischen Gemeindeglieder und Mitglieder der Frauenhilfe wuchs dadurch stark. Die Frauenhilfe lebt durch den Vorstand, durch die Bezirksfrauen und durch die treuen Mitglieder. 

Die derzeitige Vorsitzende Angela Baker-Price ergänzt: "Die Hauptaufgaben der Frauenhilfe bestehen in Gemeinschaft und Geselligkeit. Wir fühlen uns gut aufgehoben, genießen unsere Treffen und Vorhaben. Wir sind unverzichtbar bei der Gestaltung des Gemeindelebens. Aus den Treffen entstehen Freundschaften.
Gemeinsam informieren wir uns zu vielfältigen Themen und engagieren uns für Mitmenschen und Kinder. Wir singen, beten und lachen miteinander, freuen uns aneinander und halten zusammen und heißen immer mehr katholische Frauen willkommen."

zuletzt bearbeitet am: