Das "Haus für Familien" entlässt Marianne Kaufmann in den Ruhestand

Viele Jahre war sie die stellvertretende Leitung - Zum Abschied gab es eine Feier, Geschenke und schöne Geschichten

Frau Marianne Kaufmann wurde in den Ruhestand verabschiedet, weshalb im Martin-Luther-Haus ein kleines Fest gefeiert wurde. Über viele Jahre war sie pädagogische Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin des „Haus für Familien“. Mit ihrer hohen Fachkompetenz und ihrer freundlichen zugewandten Art hat sie der „Familienbildung“ unserer Evangelischen Kirchengemeinde ein helles Gesicht gegeben. 

In einer kurzen Andacht standen Senfkörner im Mittelpunkt. Jesus hat ihnen ein „Gleichnis“ gewidmet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Abschiedsfeier sollten sich ein Senfkorn nehmen. Das war gar nicht so einfach. Senfkörner sind winzig klein, kaum zwischen den Fingern zu halten. Aber sie werden zu riesigen Bäumen, die fest verwurzelt sind und mit ihrem großen Blätterdach Schatten spenden. Für Menschen und Vögel. 

Im „Haus für Familien“ gibt es viele "Senfkörner". Jeden Tag wird  Vertrauen, Offenheit und Mut ausgesät. Das geschieht unscheinbar. Frau Kaufmann hat sich da mit Leib und Seele eingebracht. Bei ihrem Abschied kamen auch viele Lebensgeschichten zusammen, so manche mit traumatischen Schatten. Wer Heimat erfährt, kann Heimat schenken. 

Im Juli hatte Frau König, lange Jahre Kollegin, die Stelle gewechselt und das „Haus für Familien“ verlassen. Zwei neue Mitarbeitende konnten aber gewonnen werden: Frau Savelsberg und Herr Kaufmann. Wer in große Fußstapfen treten wird, weiß seine eigenen Schuhe zu schätzen. Ein herzliches Willkommen, ein gutes Gelingen und jeden Tag ein Senfkorn, eine Hoffnungsgeschichte! 
(Text: Manfred Wussow)

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