Für Jakob Lötfering hat sich die Kirchenmusikerausbildung als Nebenamt jetzt schon gelohnt. „Ich darf die Hochzeit eines Freundes an der Orgel begleiten“, erzählt er lachend. „Ich habe schon nach Stücken geguckt.“
Das ist natürlich nicht die tiefliegende Motivation des 29-Jährigen gewesen, sich mehrere Jahre auf die Kirchenmusikerausbildung (C-Kurs) vorzubereiten, neben Studium und Promotion viele Stunden Orgel zu üben und sich zusätzlich mit allerlei Theorie zu beschäftigen. „Ich mache seit Kindertagen Musik. Immer als Hobby, wenn auch auf ganz ordentlichem Niveau. Ich wollte aber gern noch einen Abschluss in Musik haben, ohne gleich Musik studieren zu müssen. Da bietet sich die C-Kirchenmusikerausbildung tatsächlich an“, erklärt Lötfering, was ihn tatsächlich angetrieben hat. „Zumindest wenn man recht ordentlich Klavier spielen kann.“
Von der Blockflöte zu “Jugend musiziert” auf dem Klavier
Und das konnte der gebürtige Paderborner, bevor er sich zum Organisten hat ausbilden lassen: „Als Kind habe ich natürlich mit Blockflöte angefangen, bin aber mit neun Jahren zum Klavier gewechselt. Da habe ich auch bei ‚Jugend musiziert‘ gespielt. Mit 13 Jahren habe ich auch noch Bratsche gelernt und später im Orchester gespielt. Nach der Schule war das dann nicht mehr so das Thema. Im Studium habe ich nur für mich gespielt und ein bisschen im Unichor gesungen“, berichtet Lötfering.




