Ferienspiele der magischen Tiere

Foto: Dorothea Schui
Verheißungsvolle Fußspuren
Schon einige Tage vor dem Start in die Sommerferien tauchen plötzlich unbekannte Tierspuren auf dem Hof des Lukas-Gemeindezentrums in Kohlscheid auf. Das Rätselraten ist groß: Wer hat denn solche Watschelfüße? Vielleicht der Pinguin Juri aus der „Schule der magischen Tiere“?
Am Montag wird das Geheimnis endlich gelüftet. 44 Kinder strömen auf das Gelände. Alle wollen dabei sein, wenn Koboldmaki Fitzgeraldo, Fuchs Rabat, Eule Muriel und Pinguin Juri die „Ferienspiele der magischen Tiere“ eröffnen.
Ein geheimnisvoller Schwur zum Start
Gleich am Eingang wartet die erste Prüfung: Nur wer den Geheimschwur kennt, darf den Saal betreten. Alle meistern die Aufgabe mit Bravour! Jedes Tier übernimmt eine eigene Gruppe.
Rettung für die Quelle der Magie
Am nächsten Tag folgt ein großer Schock: eine dramatische Nachricht erreicht die Kinder. Immer mehr Tiere verlieren ihre besonderen Fähigkeiten und können nicht mehr sprechen. Die Verbindung zwischen Tieren und Menschen droht zu verschwinden. Der Grund: Die Quelle der Magie – ein uralter Kristall – ist in 100 kleine Kristallmuscheln zersplittert. Diese haben sich über das gesamte Gelände verteilt. Nur wenn alle Teile wieder im Kristallglas vereint sind, kehrt die Magie zurück.
Die Kinder zögern keine Sekunde. An acht Stationen lösen sie knifflige Aufgaben und verdienen sich so die Kristalle zurück. Bis zum Mittagessen sind alle Muscheln wieder an ihrem Platz. Die Rettung ist geglückt! Als Belohnung stellen die Kinder am Nachmittag buntes Zaubersalz her, das in kleine Glasflaschen abgefüllt wird.

Foto: Dorothea Schui
Eine weitere Kristallmuschel wurde gefunden und zurückgebracht.
Auf der Flucht im Wurmtal
Am Mittwochmorgen der nächste Schreck: Die Tiere sind über Nacht verschwunden! Zum Glück hat Eule Muriel einen Brief versteckt. Darin warnt sie vor einem unheimlichen Tierfänger mit Schlapphut, der in der Nacht um das Gemeindezentrum geschlichen ist. Aus Angst haben sich die Tiere im Wurmtal im Wald versteckt. Plötzlich lautes Geschrei: Der Tierfänger huscht an den Fenstern vorbei! Die Kinder vertreiben ihn durch den Lärm, brechen sofort in den Wald auf und finden die Tiere zur Mittagszeit.

Foto: Dorothea Schui
Als Dankeschön zeigen die Tiere den Kindern, wie man eine magisch leuchtende Wolkenlampe bastelt.
Großer Applaus beim Elternnachmittag
Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Familie. „Ich bin gestern superschnell eingeschlafen, weil die Wolke so schön bunt geleuchtet hat“, erzählt Theresa begeistert. Heute dürfen die Eltern die Magie miterleben. Es werden Tänze geprobt, ein Quiz erstellt und Snacks zubereitet. Am Nachmittag öffnen sich die Türen für die Eltern mit den selbst gebastelten Eintrittskarten. Eine halbe Stunde lang wird gesungen, geraten, gesnackt und gestaunt. Der Applaus will gar nicht mehr enden.
Dem Spaß auf der Spur
Wie gut, dass die Ferienspiele noch nicht ganz vorbei sind: Am Freitag wartet noch ein Ausflug in den Wildpark Gangelt. Und auch die Zukunft verspricht viel Spannung. Bei den nächsten Ferienspielen 2027 sind alle buchstäblich „dem Spaß auf der Spur“, wenn die Kinder in die Rolle von Detektiven schlüpfen.
Text: Dorothea Schui








