Ferienspiele der magischen Tiere

Im Lukas-Gemeindezentrum Kohlscheid - 44 Kinder gingen freiwillig in den Ferien in die Schule

Schon einige Tage vor dem Start in die Sommerferien tauchen plötzlich unbekannte Tierspuren auf dem Hof des Lukas-Gemeindezentrums in Kohlscheid auf. Das Rätselraten ist groß: Wer hat denn solche Watschelfüße? Vielleicht der Pinguin Juri aus der „Schule der magischen Tiere“?

Am Montag wird das Geheimnis endlich gelüftet. 44 Kinder strömen auf das Gelände. Alle wollen dabei sein, wenn Koboldmaki Fitzgeraldo, Fuchs Rabat, Eule Muriel und Pinguin Juri die „Ferienspiele der magischen Tiere“ eröffnen. 

Ein geheimnisvoller Schwur zum Start

Gleich am Eingang wartet die erste Prüfung: Nur wer den Geheimschwur kennt, darf den Saal betreten. Alle meistern die Aufgabe mit Bravour! Jedes Tier übernimmt eine eigene Gruppe.

Dank selbst gebastelter Masken verwandeln sich die Kinder schnell in ihre magischen Lieblinge.

Überall sieht man Füchse, Pinguine, Eulen und Koboldmakis.

Überall sieht man Füchse, Pinguine, Eulen und Koboldmakis.

Am Nachmittag bedrucken alle noch einen eigenen Rucksack mit den passenden Tierspuren.

Am Nachmittag bedrucken alle noch einen eigenen Rucksack mit den passenden Tierspuren.

Gruppenbild mit 15 jungen Menschen, alle tragen grüne T-Shirts mit der Aufschrift Teamer.

Unterstützt werden die magischen Tiere von 15 jugendlichen und erwachsenen Teamern.

Rettung für die Quelle der Magie

Am nächsten Tag folgt ein großer Schock: eine dramatische Nachricht erreicht die Kinder. Immer mehr Tiere verlieren ihre besonderen Fähigkeiten und können nicht mehr sprechen. Die Verbindung zwischen Tieren und Menschen droht zu verschwinden. Der Grund: Die Quelle der Magie – ein uralter Kristall – ist in 100 kleine Kristallmuscheln zersplittert. Diese haben sich über das gesamte Gelände verteilt. Nur wenn alle Teile wieder im Kristallglas vereint sind, kehrt die Magie zurück.

Die Kinder zögern keine Sekunde. An acht Stationen lösen sie knifflige Aufgaben und verdienen sich so die Kristalle zurück. Bis zum Mittagessen sind alle Muscheln wieder an ihrem Platz. Die Rettung ist geglückt! Als Belohnung stellen die Kinder am Nachmittag buntes Zaubersalz her, das in kleine Glasflaschen abgefüllt wird.

Auf der Flucht im Wurmtal

Am Mittwochmorgen der nächste Schreck: Die Tiere sind über Nacht verschwunden! Zum Glück hat Eule Muriel einen Brief versteckt. Darin warnt sie vor einem unheimlichen Tierfänger mit Schlapphut, der in der Nacht um das Gemeindezentrum geschlichen ist. Aus Angst haben sich die Tiere im Wurmtal im Wald versteckt. Plötzlich lautes Geschrei: Der Tierfänger huscht an den Fenstern vorbei! Die Kinder vertreiben ihn durch den Lärm, brechen sofort in den Wald auf und finden die Tiere zur Mittagszeit.

Großer Applaus beim Elternnachmittag

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Familie. „Ich bin gestern superschnell eingeschlafen, weil die Wolke so schön bunt geleuchtet hat“, erzählt Theresa begeistert. Heute dürfen die Eltern die Magie miterleben. Es werden Tänze geprobt, ein Quiz erstellt und Snacks zubereitet. Am Nachmittag öffnen sich die Türen für die Eltern mit den selbst gebastelten Eintrittskarten. Eine halbe Stunde lang wird gesungen, geraten, gesnackt und gestaunt. Der Applaus will gar nicht mehr enden.

Dem Spaß auf der Spur

Wie gut, dass die Ferienspiele noch nicht ganz vorbei sind: Am Freitag wartet noch ein Ausflug in den Wildpark Gangelt. Und auch die Zukunft verspricht viel Spannung. Bei den nächsten Ferienspielen 2027 sind alle buchstäblich „dem Spaß auf der Spur“, wenn die Kinder in die Rolle von Detektiven schlüpfen.

Text: Dorothea Schui

Die Eltern haben selbst gebastelte Eintrittskarten.

Die Eltern haben selbst gebastelte Eintrittskarten.

Waffeln als Fuchsgesichter

Kleine Snacks in Form von Füchsen...

Schokobrezeln als Eulengesichter

... und Eulen werden gereicht.

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