Die Zeit davor und die Zeit danach. Immer wieder kamen die Redner bei den Gedenkveranstaltungen anlässlich des Jahrestages der Flutkatastrophe auf dieses Bild, wenn sie über die eine Nacht sprachen, die das Leben der Menschen in der Eifel so einschneidend veränderte. Fünf Jahre ist es her, dass ungeheure Wassermassen sich über die Nordeifel ergossen und kleine Bäche zu reißenden Flüssen und Flüsse zu Strömen werden ließen und in wenigen Stunden eine Zeitenwende einläuteten.
In drei verschiedene Stationen hatten die Organisatoren Ingo Pfennings, Bürgermeister von Schleiden, Martin Berners, Bürgermeister von Hellenthal, der katholische Pastor Thomas Schlütter und sein evangelischer Amtsbruder Pfarrer Oliver Joswig das Flutgedenken im Schleidener Tal unterteilt: Von Blumenthal ging es nach Schleiden, um in Gemünd die Abschlusskundgebung zu veranstalten. Ein konsequentes Konzept, denn damit folgten sie dem Weg des Wassers, das aus den Höhengebieten von Hellenthal bis in den Urftsee floss und dabei nicht an kommunalen Grenzen Halt machte. Und so erzählen die drei Stationen auch die Geschichte des 14. Juli 2021.




















