Die Entwicklungen in Sachsen-Anhalt zeigen, wie sich politische Stimmungen verschieben und warum rechtsextreme Ansprache derzeit an Wirksamkeit gewinnt. Der Zuspruch für die AfD hat viele Ursachen – unter anderem eine strategische Kommunikation, die bewusst auf Emotionen und Anerkennungsbedürfnisse eingeht. Wie demokratische Institutionen und zivilgesellschaftliche Gruppen rechtsextremen Haltungen am besten begegnen können, beleuchtet der Theologe und Sozialwissenschaftler David Begrich in einem Impulsvortrag mit anschließender Diskussion am Donnerstag, 17. September, um 18 Uhr in der Genezareth-Kirche, Vaalser Str. 349, in Aachen.
Der Vortrag verbindet sozialwissenschaftliche Einordnung mit konkreten Praxiserfahrungen vor Ort. Im Fokus stehen Fragen nach der Anschlussfähigkeit rechter Narrative, ihren kommunikativen Strategien und den Auswirkungen auf zivilgesellschaftliche Arbeit, Bildungsprozesse und demokratische Räume.
David Begrich, 1972 in Erfurt geboren, ist Mitarbeiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg. Der Abend wird organisiert von den „Omas gegen Rechts“ in Kooperation mit der Genezareth-Kirche Aachen.
Die Veranstaltung richtet sich an alle zivilgesellschaftlichen Akteure, Bildungseinrichtungen, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei.

