Zweimal zweieinhalb Stunden lang wurde in der Genezareth-Kirche Ende November gehobelt, gesägt, geschliffen, entworfen und mit Brennstäben verziert. Jeweils sieben bis neun Kinder zwischen 7 und 13 Jahren mit Begleitpersonen und sieben ehrenamtlichen Helfer*innen verwandelten die Kirche vorübergehend in eine Holzwerkstatt. Es roch nach frischem Holz und bald füllten Sägespäne den Boden.
Wo gehobelt wurde,...
Gemeinsam mit einem Werkstattleiter, der die entsprechenden Maschinen zur Verfügung gestellt und an diesen Nachmittagen bedient hat, ermöglichte ein ehrenamtliches Team gemeinsam mit Pfarrerin Lena Wolking den Kindern ein ganz besonderes handwerkliches Erlebnis.
“Ich wollte schon immer mal was richtig Handwerkliches machen, gern auch mit Feuer und Funken - und dann kam ich mit unserem Gemeindemitglied Norbert Schulz ins Gespräch, der das Know-how und die Ausstattung hat”, erzählt Pfarrerin Wolking davon, wie die Idee zustande kam.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine Sicherheitseinführung, dann durften alle zwei verschiedene Werkstücke herstellen: einen Teelichthalter aus Birkenholz, der gesägt, gebohrt und mit Brennstab verziert wurde, und aus Baumarkt-Brettern einen Kerzenständer, z.B. mit vier Kerzenlöchern für ein Adventsgesteck.
Stimmungsvolle Funkenandacht
Zum Ende der Veranstaltung gab es dann eine Funkenandacht mit kurzen Gedanken über “das Werk meiner Hände”, wobei die Brücke zum Werk des "Schreinermeisters" Gott geschlagen wurde - mit jedem und jeder als besonderem Werkstück von Gottes Hand. Beim ersten Termin machte leider starker Wind einen Strich durch die Rechung, aber beim zweiten Termin stoben anschließend Holzspäne als glühende Funken zum Himmel, während die Umstehenden nach dem Abendsegen bei Musik und Punsch die Stimmung genossen.











