Mit guter Laune und Sonnenbrand in der "Aachener Schule"
Ein Rückblick auf den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden - von Andreas Schmeitz
Für fünf Tage waren Dresden und die Evangelische Kirche Sachsen Gastgeber des Kirchentages und damit auch Gastgeber für fast 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kirchenkreis Aachen.
Etwa 220 von ihnen waren in einem Gemeinschaftsquartier, der sogenannten „Aachener Schule“ untergebracht. Der Großteil reiste mit drei Bussen aus Aachen und je einem für die Kirchengemeinden Schleidener Tal und Roggendorf an. Auf die im Wesentlichen problemlose Anreise folgte ein eindrucksvoller Auftakt mit den Eröffnungsgottesdiensten, dem Abend der Begegnung und dem Abendsegen.
20 Kilo Nussnougatcreme für das Frühstück
Drei informative, spirituelle, musikalische oder auch einfach nur lustige Tage folgten. Das Wetter übertraf sich von Tag zu Tag, so dass wir bis Samstag auch den einen oder andern Sonnenbrand verzeichnen mussten.
Von Aachen aus hatten wir Lebensmittel für das Frühstück bestellt und Kühltruhen organisiert, um auch an den Feiertagen ein schmackhaftes Frühstück anbieten zu können. Insgesamt haben wir 180 Liter Milch, 36 Kilo Käse, 18 Kilo Aufschnitt, ungefähr 20 Kilo Nussnougatcreme, 20 Kilo Marmelade, 9 Kilo Müsli, 500 Äpfel und ebenso viele Joghurtbecher bestellt. Nicht alles wurde aufgegessen. So haben wir zum Beispiel etwa 60 Liter Milch und etwa 7 Kilo Käse zu viel gehabt. Wenn das Wetter beim nächsten Kirchentag nicht schön wird, mag sich hier jeder fragen, ob sie oder er den Teller auch wirklich leer gegessen hat.
Rückfahrt mit Hindernissen
Der Sonntag begann noch früher als die anderen Tage, da um 8.30 Uhr die Busse beladen werden und vorher alle Zimmer wieder in den Urzustand versetzt werden mussten. Unsere Quartiergäste konnten so alle an dem Abschlussgottesdienst teilnehmen. Nicht alles, was auf der Rückfahrt geschah, lag in den Händen der Synodalbeauftragten. Platzregen, gesperrte Autobahnen oder Stromausfall bei Rastplätzen war nicht bestellt - wirklich nicht!
Dank an alle Helferinnen und Helfer
Als Quartiermeister der Aachener Schule möchte ich nicht versäumen DANKE zu sagen.
DANKE, allen Helferinnen und Helfern, die bei Auf- und Abbau, beim Frühstücksdienst oder den Quartierwachen geholfen haben.
DANKE, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Finanzabteilung und des Jugendreferats, die maßgeblich am Fundament des gelungenen Kirchentages beteiligt waren.
DANKE, der Immanuelkirche Aachen und der Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall, die uns wieder bereitwillig mit Kaffeemaschinen, Thermoskannen, Aufschnittplatten und Besteck versorgt haben.
DANKE, für die konfliktfreien Tage ohne größere Zwischenfälle oder Einsätze des Rettungsdienstes.
DANKE, meiner Mitarbeiterin, die in den vergangenen Monaten einem nicht immer ganz leicht zu ertragenden Chef viel administrative Arbeit abgenommen hat.
DANKE, allen Gästen des Gemeinschaftsquartiers, die mir durch die zahlreiche Teilnahme und in den Gesprächen gezeigt haben, dass die Kirchentagsgemeinde eine lebendige und große Gemeinschaft ist, für die sich das Engagement gelohnt hat.
DANKE!
So Gott will und wir leben, auf Wiedersehen in Hamburg:
1. bis 5. Mai 2013



