Gemeinsame Hoffnung auf Erlösung

Nachdem im dritten Reich Theologie und Kirchen versagt haben, wurde das Verhältnis von Christen und Juden theologisch reflektiert und in weiten Teilen erneuert. Mangelnder Widerstand gegen oder sogar offene Sympathie für die Vertreibung und Ermordung der europäischen Juden führte zu der Frage, wie bis in die Kernsätze des Glaubens hinein eine antijudaistische Haltung unterstützt werden konnte. Als ein Ergebnis dieses Reflexionsprozesses hat die Landessynode 1996 einer Ergänzung der Grundartikel der Kirchenordnung zugestimmt. “Sie (die rheinische Kirche) bezeugt die Treue Gottes, der an der Erwählung seines Volkes Israel festhält. Mit Israel hofft sie auf einen neuen Himmel und eine neue Erde."

Vorurteile abbauen

Zu den Aufgaben der Synodalbeauftragten gehört an erster Stelle das Gespräch mit der jüdischen Gemeinde Aachen, mit der wir Christen im Wort Gottes und in der Hoffnung auf Erlösung verbunden sind. Innerchristlich halten die Synodalbeauftragten das Gespräch über unser Verhältnis zum Judentum wach, informieren über das Judentum und helfen so, Vorurteile abzubauen.

Downloads:
Aktueller Synodalbericht zum christlich-jüdischen Dialog
Bericht über die Tagung „Antisemitismus als politische Theologie“ vom 24.
bis 26. Januar 2017 in Berlin

Beauftragte für den christlich-jüdischen Dialog


Pfarrer Jens-Peter Bentzin

Schönforster Straße 1
52156 Monschau
Tel.: 02472 / 912350
E-Mail

Rolf Gündel

Tel.: 0241 / 166730
E-Mail