Die Aachener Kreissynode vom 12. Juni 1838 gilt offiziell als die erste Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Aachen, weil sich diese Synode im Unterschied zur noch vorausgehenden Synode des Jahres 1837 auf die Angelegenheiten der Gemeinden Aachen, Burtscheid, Eupen, Gemünd, Imgenbroich, Kirschseiffen, Montjoie, Rötgen, Schleiden, Stolberg, Vorweiden-Lürken und Zweifall bezog.
Seit der ersten Kreissynode sind 175 Jahre vergangen, doch die Geschichte der Protestanten in der Region reicht zurück bis in die Tage der Reformation. Die Anfänge sind vielgestaltig. In der Nordeifel leben seit etwa 1530 täuferische Gemeinden im Verborgenen. Erste Nachrichten von der Reformation verbunden sich mit einer lutherischen Predigt im Haus des Laurentz Taschenmacher 1533 in Aachen und einer Konfirmation des Christian Schmitz und der Anna Breuer aus Monschau 1543 in Stolberg. In Aachen markiert das Jahr 1544 mit dem Zuzug von 30 evangelischen Familien aus Flandern und Artois einen wichtiges Datum.
Mit der ganzen Geschichte des Evangelischen Kirchenkreises Aachen, von den Anfängen bis heute, hat sich Pfarrer i.R. Dr. Gerd Rosenbrock eingehend beschäftigt. Einen sehr lesenswerten Überblick finden Sie hier zum Ansehen und Herunterladen im PDF-Format:

