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Klima, [Corona]-Crash und Cash – Kann das Klima mit der Europäischen Zentralbank gerettet werden?

30.09.2020 18:00 - Ende offen

Veranstalter: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk

Ansprechpartner/-in: simone.glup@ekir.de

Ort: online via Zoom

COVID-19: Hinweis

Mittwochs-Werkstatt | Reihe „Einwände!“
Förderprogramme oder Fehlanreize? Ist die Europäische Zentralbank (Mit-)Verursacher der Klimakrise? Mindestens 63 Prozent der etwa 200 Mrd. Euro flossen in besonders CO2-intensive Sektoren. Im Zuge ihres bisherigen Programms zum Kauf von Unternehmensanleihen ist die EZB vor allem in klimakritischen Bereichen (Erdöl, Gas, Autos, Zement) tätig. Seit März 2020 hat die EZB 750 Mrd. Euro in die Märkte fließen lassen, um die ökonomische Krise abzufedern. Spätestens seit der Finanz- und Eurozonenkrise ab 2008/2010 ist deutlich geworden, dass die EZB der wirtschaftspolitisch mächtigste staatliche Akteur in der EU ist. Geld ist genügend verfügbar. Aber wann und wann nicht, und für wen? Die sich zuspitzende Klimakrise ist für die EZB zumindest bisher keine Krise, die rasches Handeln erfordert. Welche Finanzpolitik und Wirtschaftsweise ist nötig, um die bevorstehenden Herausforderungen, auch der Auswirkungen der Coronakrise, zu lösen? Welche Möglichkeiten hätte die EZB mit ihrer (Geld-)Politik?


Referent: Alexis J. Passadakis
Politikwissenschaftler, aktiv bei Attac und Ende Gelände