Der Bauernkrieg von 1525
Der Bauernkrieg Deutschlands von 1525 war der erste große Volksaufstand Westeuropas vor der französischen Revolution. Martin Luthers Gedanken von der
„Freiheit eines Christenmenschen“ wurden von den unteren Ständen der Bauern und Bergleute auf ihre Weise rezipiert und fanden in den niedergeschriebenen Forderungen der „12 Artikel der Bauernschaft von Memmingen“ von 1525 ihre sozialen, politischen und religiösen Konkretionen. Thomas Müntzer hatte u.a. im sog. „Prager Manifest“ und in der „Fürstenpredigt“ die Vision von einem neuen Reich Gottes (also einer neuen Gesellschaft), in dem alle Standesunterschiede aufgehoben sein werden. Das bis dahin bestehende soziale Gefüge einer fest strukturierten Ständegesellschaft wurde kritisch hinterfragt, brach auf und geriet ins Wanken. Eine Zeit des Umbruchs.
Termin: 10.12.2025 | 17.00 Uhr
Ort: Haus der Evangelischen Kirche Frère-Roger-Straße 8-10, 52062 Aachen
Referent: Pfarrer i.R. Harry Haller
Anmeldung unter simone.graff@ekir.de
Der Ruf nach der Freiheit – Reformation oder Revolution
10.12.2025 , 17:00 - 19:00 Uhr
Veranstalter: Evangelische Stadtakademie Aachen
Ansprechpartner/-in: simone.graff@ekir.de 0241-453162
Ort: Haus der Evangelischen Kirche
Frère-Roger-Str. 8-10
D-52062 Aachen
Weitere Informationen zum Veranstaltungsort
Gebühren: keine
